Duftstoffe sind alles was man riechen kann, nicht nur die als angenehm empfundenen Gerüche. Die menschliche Nase kann mehr als 10.000 Gerüche unterscheiden, die in 7 Geruchsklassen eingeteilt sind: blumig, ätherisch, moschusartig, kampferartig, schweißig, faulig, stechend. Sie werden über die erst 1856 entdeckten Riechzellen wahrgenommen.

Diese Riechzellen oder auch Rezeptoren des Geruchssinns sitzen im oberen Drittel der Nasenhöhlenschleimhaut. Sie leiten von dort aus die Geruchsempfindung, also den Duftstoff, oder Lockstoff (Pheromone), direkt zur Großhirnrinde weiter. Es handelt sich hierbei um die Gehirnregion, von der aus auch das Triebverhalten gesteuert wird. Deshalb besteht auch eine enge Verbindung zwischen den Eigengeruch eines Menschen und welche Auswirkungen dieser auf andere ausübt. So kann man einige Menschen „gut riechen“ und manche Menschen „stinken einem“. Das gilt auch für die Liebe: ist man in einen Menschen verliebt, dann mag man auch seinen Geruch. Oder ist man gerade wegen seines Geruchs in ihn verliebt?