Richtig heißt er HIV-Antikörper-Antigen-Test. Durch eine Blutuntersuchung wird herausgefunden, ob darin HIV-Bestandteile bzw. HIV spezifische Antikörper enthalten sind. Die HI-Viren schädigen das menschliche Immunsystem. Der Test kann frühestens 6 Wochen nach einer möglichen Infektion durchgeführt werden. Erst nach dieser Zeit hat der Mensch genügend Antikörper gebildet, welche dann durch den Test angezeigt werden können. Allerdings kann der Test nicht zeigen, wie lange der Virus schon im Körper ist, und wann die Person an Aids erkrankt.

Werden durch diese Testverfahren HIV-Antikörper oder HIV-Bestandteile festgestellt, lautet das Testergebnis „positiv“ wird nichts nachgewiesen, ist das Testergebnis „negativ“ bzw. war der Test nicht-reaktiv.

Mit dem Test ist sehr verantwortungsvoll umzugehen. Deshalb gilt es folgendes zu beachten:

  • Niemand darf ohne sein ausdrückliches Einverständnis getestet werden. Zwangstests oder stillschweigend durchgeführte Tests (z.B. bei Untersuchungen im Krankenhaus oder im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge) sind rechtlich unzulässig und können als Verletzung des Persönlichkeitsrechts und unter Umständen als Körperverletzung geahndet werden.
  • Vor dem Test sollte ein Beratungsgespräch stattfinden.
  • Die Testergebnisse – negative wie positive – sollten nur persönlich mitgeteilt werden.
  • Die Mitteilung des Testergebnisses sollte mit einem ausführlichen Beratungsgespräch verbunden sein.

Die Aidshilfen können darüber Auskunft geben, wo der Test sachgemäß durchgeführt wird. In den meisten Gesundheitsämtern wird er anonym und kostenlos angeboten.

(siehe auch ELISA-Test, HIV-Antikörper-Antigen-Test)