Heißt übersetzt Gleichgeschlechtlichkeit und wird abgeleitet von „homo“ (griechisch: gleich) und „sexus“ (lateinisch: das Geschlecht). Gemeint ist die Liebe und die Sexualität zwischen Menschen des gleichen Geschlechts, also z.B. zwischen zwei Frauen oder zwischen zwei Männern.

In der Umgangssprache bezeichnet man homosexuelle Frauen als Lesben und homosexuelle Männer als Schwule. Das ist aber nicht schlimm, solange diese Ausdrücke nicht als Schimpfworte missbraucht werden oder der Bezeichnete sich dadurch nicht verletzt fühlt. Denn es sind Menschen wie alle anderen auch mit den selben Gefühlen, Träumen, Ängsten,… Sie haben ebenso normale Beziehungen und Sex.

Einige Jugendliche haben während der Pubertät sexuelle Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht. Dass heißt aber nicht zwingend, dass sie homosexuell sind, sie sind nur noch auf der Suche nach ihrer (sexuellen) Identität.

Allerdings gibt es immer noch Menschen, die Homosexualität als anstößig, krank und unnatürlich empfinden, weil sie mit dieser Art der sexuellen Orientierung nicht umgehen können, sich von ihr bedroht fühlen bzw. Angst davor haben. Vorurteile und Diskriminierungen machen homosexuellen Menschen das Leben schwer. Deswegen wurden Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen, welche den Schwulen und Lesben Unterstützung und Hilfe anbieten. Um in Kontakt zu treten, reicht ein Anruf z.B. bei einem Rosa Telefon, der Aids-Hilfe, in einem Schwulen- und Lesbenzentrum oder bei einer Pro Familia Beratungsstelle oder beim schwul-lesbischen Jugendnetzwerk Lambda.

Homosexualität ist das Gegenteil von Heterosexualität (Verschiedengeschlechtlichkeit).

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