(Griechisch ‚pais‘ (Knabe) + ‚erastes‘ (Liebhaber))

Bezeichnet eine institutionalisierte Form sexueller Beziehungen zwischen Männern und männlichen Jugendlichen im antiken Griechenland. Neben der sexuellen Komponente, die unterschiedlich stark ausgeprägt war, nahm zugleich ein pädagogischer Anspruch eine zentrale Rolle ein.

Unter heutigen Kriterien scheint eine Abgrenzung zur Pädophilie bedenklich.